Beitrag zum Studienkurs im Juli 2026
Klaus Gudo und Henry Zenshin gaben nach sieben Jahren Studienkursen in Fumonji dieses Mal der Buddha-Natur Raum — Roshis Leitsatz dazu: Zazen allein genügt nicht, es braucht auch das Studium.
»Berg des großen Mitgefühls und Stätte des universalen Tors«
Seit 1996 lebt in Eisenbuch, im oberbayerischen Holzland, eine Vision: ein Ort, an dem der Buddha-Weg als Weg der Heilung erfahrbar wird. Aus einem alten Landgasthof wuchs über die Jahre das Kloster Daihizan Fumonji mit angeschlossenem Seminar- und Gästehaus.
Du bist angekommen, an diesem Ort.Fumon S. Nakagawa Roshi, Mai 2000
Wie ein Landgasthof zum Kloster wurde – und welche Vision Fumon S. Nakagawa Roshi bis heute trägt.
Vom offenen Meditationsabend bis zur mehrtägigen Sesshin — Praxis für Einsteiger und Vertiefung.
So finden Sie nach Eisenbuch — und so kann der Erhalt des Klosters unterstützt werden.
Fumon Shoju Nakagawa Roshi begegnete Eisenbuch 1996 in Form eines alten Landgasthofs — und erkannte darin sofort den Ort für sein Vorhaben: ein Zentrum, in dem sich der Buddhaweg als Heilungsweg verwirklichen kann.
Getragen wurde der Aufbau von vielen Händen — darunter Pater Emanuel Jungclausen vom Kloster Niederalteich, Abt em. Notker Wolf von St. Ottilien und Pater Brantschen aus dem Lassalle-Haus in der Schweiz. Schritt für Schritt wurde das Haus in den folgenden Jahren instandgesetzt.
Ab 2003 nahm gemeinsam mit Myochi Ruth Wecker und der Klostergemeinschaft die Vision vom Heilsamen Leben konkrete Form an. Heute ist sie im Zen-Zentrum lebendig erfahrbar: im Kloster Daihizan Fumonji und im angeschlossenen Seminar- und Gästehaus, mitten im idyllischen oberbayerischen Holzland.
Fumon S. Nakagawa Roshi entdeckt den Landgasthof Eisenbuch und entscheidet, hier zu leben und zu wirken.
Mit Unterstützung befreundeter Klostergemeinschaften wird das Haus über Jahre hinweg schrittweise renoviert.
Gemeinsam mit Myochi Ruth Wecker konkretisiert sich die Vision eines Zentrums für Heilsames Leben.
Kloster und Seminarhaus tragen Roshis Vision weiter — getragen von der Klostergemeinschaft und vielen Gästen.
Zazen ist kein Mittel, um etwas Gewünschtes zu erreichen. Es ist die Vergegenwärtigung des eigenen Lebens und der ganzen Welt — im Hier und Jetzt, mit allen Wesen zugleich. Drei Aspekte werden dabei geübt:
Aufrechtes Rückgrad, entspannte Schultern, der Blick ruhig nach unten gerichtet. Wenn möglich im halben oder vollen Lotussitz, die Hände vor dem Bauch in Ovalform.
Dem Ein- und Ausatmen gewahr sein, loslassen. Der Atem geht tief in den Bauch — weder lang noch kurz, natürlich und harmonisiert.
Nicht verdrängen, sondern integrieren: Gedanken und Emotionen dürfen da sein, ohne dass ihnen nachgegangen wird.
Das Sitzen selbst ist das Tun des Buddha.Dogen Zenji, Shobogenzo Zuimonki
Vom Mond aus betrachtet wirkt vieles, worum Menschen auf der Erde ringen, klein — fast beiläufig traurig. Genau dieser weite, mitfühlende Blick ist die Praxis des Zazen. Ein Raumschiff braucht es dafür nicht: Ein Sitzplatz von einem Quadratmeter genügt, im Hier und Jetzt.
Sinngemäß nach Fumon S. Nakagawa Roshi, „Zen weil wir Menschen sind“.
Vom ersten offenen Abend bis zur mehrtägigen Sesshin — Eisenbuch bietet Zugänge für ganz unterschiedliche Erfahrung mit der Praxis.
Alle aktuellen Termine und Details finden sich im Jahresprogramm — hier verlinkt zur bestehenden Anmeldeseite.
Gesellschaft zur Förderung des Zen in Europa, FUMONJI gGmbH
Raiffeisenbank Reischach · BIC: GENODEF1RWZ
IBAN: DE68 7016 9530 0100 8585 10
Von München nach Mühldorf, weiter nach Neuötting/Eisenfelden Richtung Simbach. Vom Bahnhof sind es noch zwölf Kilometer — ein Taxi wird empfohlen (Taxi Holzner, +49 (0) 8671 – 54 45).
A3 bis Ausfahrt Straubing/Landau, dann B20 Richtung Eggenfelden/Burghausen. Bei Zeilarn rechts Richtung Erlbach, einen Kilometer dahinter links nach Eisenbuch.
B12 Richtung Passau, ab Ampfing A94 Richtung Passau, Ausfahrt 23 Reischach/Eggenfelden. In Reischach rechts Richtung Zeilarn/Erlbach, kurz davor rechts nach Eisenbuch.
Alle Menschen, die im Kloster leben, haben kein Einkommen im üblichen Sinn. Die Klostergemeinschaft trägt sich durch Dana — durch Unterstützung, die aus Verbundenheit gegeben wird, nicht durch öffentliche Zuwendungen.
Die Kursgebühren sind bewusst niedrig gehalten, damit die Praxis jedem zugänglich bleibt — sie decken die Betriebs- und Organisationskosten allein nicht. Was am Ende eines Kurses als Dana gegeben wird, trägt einen wesentlichen Teil dieser Lücke.
Mitglieder des Förderkreises unterstützen zusätzlich mit einem regelmäßigen Beitrag und tragen so die laufenden Kosten von Kloster und Seminarhaus mit.
Das Zen-Zentrum ist als gemeinnützig anerkannt — Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Für den Förderkreis steht ein Anmeldeformular zum Download bereit.
Formular herunterladenGesellschaft zur Förderung des Zen in Europa, FUMONJI gGmbH
Raiffeisenbank Reischach · BIC: GENODEF1RWZ
IBAN: DE68 7016 9530 0100 8585 10
Das Dach des Seminarhauses war marode geworden. Für die Sanierung lag ein Angebot über rund 52.000 € vor — mehr, als aus den vorhandenen Rücklagen zu tragen war. Über eine eigene Spendenaktion wurde um Unterstützung gebeten, mit dem Vermerk „Spende Dachsanierung Eisenbuch“. Reichen die Spenden über den Bedarf hinaus, bilden sie eine Rücklage für weitere anstehende Sanierungen an den Gebäuden.
Berichte, Feste und Arbeitseinsätze — ein Ausschnitt aus dem laufenden Leben in Eisenbuch.
Klaus Gudo und Henry Zenshin gaben nach sieben Jahren Studienkursen in Fumonji dieses Mal der Buddha-Natur Raum — Roshis Leitsatz dazu: Zazen allein genügt nicht, es braucht auch das Studium.
Vom 8. bis 12. Juli fand der Kurs „Kloster auf Zeit“ mit dem Angebot Skizzieren statt — Stift, Aquarellfarben und ein wacher Blick auf das Gelände.
Gemeinsame Tage der Praxisgemeinschaft im Kloster.
Die Jubiläumsfeier zu 30 Jahren Eisenbuch — ein Fest und ein Rückblick auf eine lebendige Geschichte.
Ein Kran über dem Vorhof, Stapel neuer Dachziegel: Das Dach des Seminarhauses wurde vollständig erneuert — inklusive einer ungeplanten Rohrbruch-Reparatur im Umgang.
Ein gemeinsames Fest — das Programm folgt mit einem Klick in den Beitrag.
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